« Eine fette Freundin? | Home | Nuia Blogga - Serrs die Wadln...»
Wenn du eines Tages mit deiner Freundin in einem Café sitzt, zwischen Tischen voll sehr studentisch aussehender Studenten, zwischen Typen, die Malte, Sören, Raul oder Elise heißen, wenn deine Freundin bei dieser schon sehr gewagten Möblierung deiner akuten Umwelt auf einmal vor sich hin und noch mehr aufbraust, während du so absolut keine Ahnung hast, wovon und worüber und überhaupt und so, wenn das passiert, dann bist du mittendrin in der Seifenoper.
Die Seifenoper ist ein Ort, an dem du nicht sein willst, ein Ort, der einfach nur abgrundtief dämlich ist. Er hat keinen Nutzen. Er existiert aus sich selbst heraus und bringt sich immer wieder selbst ans Leben. Er will dich zwingen, Dinge zu tun, die du nicht tun willst. Er will, dass du deine Zeit auf etwas verschwendest, das dämlich und massiv gay ist. Er ist wie Konstantin Wecker, der schwitzend über sein Piano schwoft und singt: Ich möchte kein Abziehbild sein. WTF?
Meine zu anderen Zeiten aufgewachsene Großmutter sagte immer: Wenn du etwas nicht ändern kannst, dann schlag es tot oder geh woanders hin. Du kannst Konstantin Wecker nicht totschlagen. Das ist verboten, per Gesetz. Aber es zwingt dich auch niemand, zu seinen Konzerten zu gehen. Du kannst umschalten, wenn er im Fernsehen auftritt. Du kannst die Straßenseite wechseln, wenn er dir begegnet. Du kannst ganz einfach Minimal-Techno hören...
in diesem Sinne ihr Lowroller
InvisibleSharkboy




