Da endlich Seeberger den Part mit den schlechten Gags übernommen hat, kann ich mich wieder tiefgründigeren Themen zuwenden. Aus aktuellem Anlass, der fremdschnackserlnden Ex-Freundin eines recht bekannten BBV-Mods, habe ich einmal ein paar grobe Gedanken zum Thema skizziert, die euch jungen Lowrollern vielleicht die ein oder andere Zukunft einfacher oder zumindest verständlicher gestalten werden.
In einer Beziehung kommt es irgendwann zu einem Punkt, an dem einer der Partner dem anderen untreu wird. Zumeist ist es die Frau. Der Grund hierfür ist so schlicht wie sie selbst. Eine Frau kann mit Realität nichts anfangen. Ihre Welt ist die Seifenoper. Während ein Mann sich selbst genügt, ist sie dazu außerstande. Zeit ihres Lebens ist sie auf der Suche nach Drama, nach tiefen Gefühlen, nach Herzschmerz und Kitsch. Wie so viele will sie nichts Schlechtes, allein sie kann nicht anders, da ihr Handlungsspielraum aufgrund ihrer emotionalen und kognitiven Konstitution eingeschränkt ist. Sie ist Spielball ihrer eigenen Unzulänglichkeiten und albernen Bedürfnisse.
Eine Beziehung wird für eine Frau immer irgendwann langweiliger Alltag sein. Niemand kann irgendetwas dagegen tun. Einfach mal dasitzen und Fresse halten, ist einfach nicht drin. Da bedarf es dann nicht einmal der aktiven Suche. Sobald die Bereitschaft erwacht, diesem Alltag zu entfliehen, ist sie schon bereit, selbst für den schmierigsten Zivilversager die Beine breit zu machen, wenn er ihr nur ordentlich was vom Pferd erzählt und ihr das gute, alte GZSZ-Feeling zurückbringt. Jemand, mit dem sie reden kann, der sie versteht, der ein wenig Action in ihr Leben bringt, der ein wenig den Duft der großen Welt verströmt - den ganzen platten Scheiß eben, den man machen muss, bevor sie einen an ihre Schlüppa lässt.
Man nannte mich schon oft kalt, ungerecht, zynisch, ja menschenfeindlich, doch aus mir spricht nur die nackte Erfahrung. Ich kenne viele Schlampen und keine hält sich dafür. Sie fühlen sich emotional unterfordert, missverstanden, nicht ernst genommen, ungeliebt. Bullshit. Die Welt der Erwachsenen ist halt nicht mehr der Sportunterricht der sechsten Klasse, in dem die Fetten und Dürren noch zwei Punkte angerechnet bekamen, wenn sie sich nur bemühten. Verhält sich eine Frau wie eine Schlampe, ist es mir gleich, womit sie es entschuldigt. An ihren Taten sollt ihr sie messen.
Was haben mich Frauen schon beschissen und was hab ich mich schon mit Frauen verlustiert, die zwischendurch noch kurz ihren Ehemann angerufen haben, um ihm mitzuteilen, dass sie heute später kommen würden, mit Mädels, die abends im Bett auf die Frage, was wir morgen unternehmen würden, antworteten: Ich kann nicht, mein Freund kommt. Gott, da waren Frauen darunter, von denen man denken sollte, dass ohne Harvard-Diplom und Levinas gesammelte Werke im Bücherschrank gar nichts läuft. Und dann liegst du doch mit ihr in der Kiste und fragst dich vergebens, wo der Unterschied zu Anja besteht, der allzeit bereiten Dorfmatratze aus deiner Jugend.
Merkt euch das fürs Leben und macht euch bloß keine Illusionen. Sobald die Beziehung ein Jahr, zwei Jahre währt, wechselt eure Freundin in einen Modus, in dem jeder Lappen, der nur ein wenig auf Cap America macht, gute Chancen auf ein paar tiefe Einblicke hat. Sie kann nicht anders. Das ist ihre Natur, die Natur der Seifenoper. Eine Frau lebt nicht in der Realität. In ihrer Welt hat sie allenfalls eine Affäre, ist aber niemals einfach nur eine gelangweilte Mutti, die sich vom nächstbesten Laberheinz durchnudeln lässt. Es ist billig, platt, irgendwie wtfesk, aber es hat schon seinen Grund, dass die Nobelpreise immer nur an Männer gehen.
in diesem Sinne ihr Lowroller
euer InvisibleSharkboy





